
Morgenmantel oder Bademantel? Der Unterschied
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Unterschied Morgenmantel Bademantel: Stoff, Schnitt, Einsatz und Pflege im Vergleich. So finden Sie den Mantel, der zu Ihrem Alltag passt.
Wo liegt eigentlich der Unterschied Morgenmantel Bademantel? Im Schrank hängen beide, beide haben Ärmel und einen Gürtel, und beide zieht man über, wenn man noch nicht in Alltagskleidung steckt. Trotzdem sind es zwei verschiedene Kleidungsstücke. Der eine gehört ins Bad, der andere ins Schlafzimmer und in die Küche.
Wer einen Mantel für sich aussucht oder verschenkt, spürt den Unterschied spätestens am ersten Morgen. Hier steht, woran Sie ihn schon vor der Bestellung erkennen.
Ein Bademantel nimmt Wasser auf, ein Morgenmantel nicht. Der Bademantel besteht meist aus Frottee und gehört auf die nasse Haut nach Dusche, Wanne oder Sauna. Der Morgenmantel ist ein Hausmantel aus Flanell, Plüsch, Baumwolle oder Satin, den man über Nachthemd oder Schlafanzug zieht.

Alles Weitere folgt daraus. Ein Morgenmantel muss nicht abtrocknen, deshalb darf er leicht sein, glänzen oder weich und flauschig ausfallen. Auf der leichten Seite steht zum Beispiel der lange weiße Baumwoll-Morgenmantel mit Waffelpiqué, und mehr davon finden Sie bei unseren Morgenmäntel aus Baumwolle.
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Frottee entsteht, indem beim Weben oder Wirken kleine Garnschlingen stehen bleiben. Die Schlingen vergrößern die Oberfläche, und genau das saugt Wasser auf. Dafür ist der Stoff gemacht, für nichts anderes.
Bei Morgenmänteln ist die Auswahl größer. Laut Herstellerangabe gibt es bei uns Plüsch, Fleece, Flanell und Flausch für den Winter, Waffelpiqué, Jersey und Musselin für leichtere Tage und Satin für den Glanz. Die Satin-Morgenmäntel bestehen laut Hersteller aus Polyester-Satin, einige mit Elasthan. Satin ist nämlich eine Webart und keine Faser. Er glänzt seidig, mehr behaupten wir nicht.
Einen Sonderfall gibt es: Waffelpiqué mit seiner Wabenstruktur steckt auch in manchen leichten Bademänteln. Unsere Modelle aus diesem Stoff sind trotzdem Morgenmäntel. Sie sind leicht und glatt geschnitten, aber kein Handtuchersatz.
Der Bademantel hat einen klaren Auftritt: Sie kommen aus der Dusche, aus der Wanne oder aus der Sauna, die Haut ist nass, und der Mantel nimmt das Wasser mit. Danach hängt er zum Trocknen im Bad. Wer öffnet schon gern dem Paketboten im triefenden Frotteemantel?
Der Morgenmantel kommt später. Er begleitet Sie vom Bett zur Kaffeemaschine, auf das Sofa mit dem Buch, durch einen Krankenhaus- oder Kuraufenthalt und zum Besuch an der Haustür. Beim Geschenk spielt das mit hinein: Ein Morgenmantel ist ein Stück Hauskleidung, das man gern trägt, ein Bademantel eher ein Gebrauchsgegenstand.
Man kann, nur trocknet er nicht ab. Satin, Plüsch und Flanell sind keine Handtücher, und auch ein Morgenmantel aus Baumwolle ist es nicht. Erst abtrocknen, dann überziehen: So bleibt der Mantel trocken und die Haut auch.

Umgekehrt klappt es ebenso nur halb. Ein Frotteebademantel am Frühstückstisch ist möglich, wirkt aber wie ein Handtuch mit Ärmeln. Das ist kein Fehler, es ist eben ein anderes Kleidungsstück.
Bademäntel haben meist einen Schalkragen, einen Gürtel und häufig eine Kapuze. Sie reichen oft bis zum Knie oder zur Wade, damit Rücken und Beine nach dem Duschen bedeckt sind.
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Beim Morgenmantel ist der Spielraum weit. Es gibt ihn kurz, knielang und bodenlang, mit Bindegürtel oder Reißverschluss, mit Kapuze, Taschen, Spitze oder Federbesatz. Eine eigene Linie ist der Kimono-Schnitt mit weiten Ärmeln, zum Beispiel beim hellgrauen Kimono-Morgenmantel aus Baumwolle, der bis zum Knie reicht. Wer es bodenlang möchte, findet in der Kollektion lange Morgenmäntel die passenden Modelle.
Die Länge in Zentimetern steht in der Größentabelle des jeweiligen Modells. Es sind Maße des Mantels, nicht Ihre Körpermaße. Halten Sie ein Maßband an die Schulter, dann sehen Sie, wo der Saum endet.
Das Pflegeetikett entscheidet. Frotteemäntel aus Baumwolle vertragen laut Etikett oft eine höhere Temperatur und den Trockner, weil sie viel Schmutz und Feuchtigkeit aushalten müssen. Satin und Plüsch mögen es sanfter: kürzere Programme, mäßige Temperatur, kein heißes Bügeleisen, wenn das Etikett es nicht erlaubt.

Bei beiden gilt dasselbe. Schließen Sie Reißverschlüsse vor dem Waschen, öffnen Sie Knöpfe und binden Sie den Gürtel locker zu, damit sich nichts verhakt. Die Hinweise hier gelten für Morgenmäntel allgemein, die Angaben auf dem Etikett Ihres Mantels gehen vor.
Fragen Sie sich, wann Sie ihn anziehen. Nach dem Duschen oder Saunieren: Bademantel. Zwischen Aufstehen und Frühstück, abends auf dem Sofa, als Geschenk für jemanden, der es sich zu Hause schön machen soll: Morgenmantel. Beides darf nebeneinander im Schrank hängen.

Haben Sie sich für einen Morgenmantel entschieden, gehen Sie als Nächstes den Stoff durch. Kuschelig, leicht oder glänzend? Danach folgen Länge und Verschluss. Passt der Mantel nicht, haben Sie 14 Tage Widerrufsrecht; die Kosten der Rücksendung übernehmen wir.