Made in Germany

Made in Germany

 

Slow Fashion – Fast Fashion

Ein Umdenken findet in den Köpfen der Konsumenten statt

 

ILSA RUSS produziert alle Teile aus der Morgenmantel Kollektion in Deutschland.

Ein Trend, der sich langsam in der Gesellschaft durchsetzt.

 

Für den Begriff Fast Fashion gibt es unterschiedliche Definitionen:

Viele verstehen darunter die schnell erstellten Kopien der Billiganbieter von Laufstegmodellen der Haute Couture, die innerhalb kürzester Zeit zu deutlich günstigeren Preisen in den einschlägigen Modeketten angeboten werden.

 

Andere bezeichnen damit die schnell wechselnden Kollektions-Themen; es werden oft bis zu 12 Kollektionen pro Jahr auf den Markt geworfen. Das hat einen raschen Wechsel des Sortiments zur Folge. Greift die Kundschaft nicht schnell genug zu, ist das „Wunschteil“ bereits nicht mehr zu haben, denn das nächste Thema ist dran!

Somit wird der Kunde zum schnellen Kauf von aktuellen Teilen erzogen. Man suggeriert dem Kunden: Es ist essentiell, schnell zu kaufen um „Im Trend“ zu sein. Der Preis spielt dabei auch eine große Rolle: Diese Art von Mode muss billig sein!

Die Qualität ist dem Preis entsprechend schlecht und deshalb wird ohne Bedenken schnell weggeworfen, damit wieder neu gekauft werden kann.

Aber Billigproduktion und die Wegwerf-Mentalität der Kunden hat Folgen: Für die Arbeiter, die diese Bekleidung unter fragwürdigen Bedingungen herstellen müssen, für Umwelt und Klima. – Und für die Gesundheit der Kunden, die diese Produkte am eigenen Leib tragen.

Ganz anders stellt sich die Slow Fashion-Bewegung dar: Eine bewusste und entschleunigte Mode, die eine faire Produktion unterstützt. Wie zum Beispiel die Produktion in Deutschland. „Made in Germany“

Laut Umfragen wünschen sich viele Konsumenten eine größere Auswahl an Produkten „Made in Germany“. Ein Problem ist nur der Preis, den manche Konsumenten nicht bereit sind zu zahlen. Bei Produkten „Made in Germany“, hergestellt aus hochwertigen Materialien und unter hohen Produktionsstandards für die Mitarbeiter ist dieser jedoch Bedingung.

Aber die Zahl derer, die bewusst konsumieren wollen und daher fair hergestellte Mode suchen, wird größer und immer mehr Menschen betrachten es als Luxus und Privileg diese Mode „Made in Germany“ kaufen zu können.

Sie „investieren“ gerne in hochwertige, klassisch produzierte Fashion-Teile.